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DÖF-Sonnenleiter-Höhlensystem

Höhlensystem des Toten Gebirges unweit der Tauplitzalm, Steiermark, Österreich

Das DÖF-Sonnenleiter-Höhlensystem liegt im Südostmassiv des Toten Gebirges in der Steiermark, unweit der Tauplitzalm. Es ist ein stark verzweigtes Höhlensystem mit tiefen Schächten und einem Horizontalsystem. Die Höhle wird seit 1985 von Mitgliedern des Vereines für Höhlenkunde in Obersteier erforscht. Der DÖF-Schacht wurde 1986 entdeckt und liegt in 1.874 m ü. A. Mit der Verbindung zum Sonnenleiter-Schacht im Jahr 1999 wurde das System zu einem der tiefsten und längsten Höhlensysteme der Region. Das System erreichte durch die Verbindung eine Tiefe von -1.042 m und eine Gesamtlänge von 12.772 Metern. Im Jahr 2008 wurde eine Verbindung zum Ozonloch hergestellt, was die Gesamtlänge auf 20.926 Meter erhöhte. Die Höhle hat zehn Eingänge und vier hinabführende Schachtsysteme. Mit einem Höhenunterschied von 1.092 Metern ist sie die tiefste Höhle des Toten Gebirges und der gesamten Steiermark. Forschungen im Jahr 2008 führten zu einer weiteren Verlängerung der Gesamtlänge auf 21.440 Meter. Vor Ort erwartet man ein komplexes Netz aus Schächten, Engstellen und Horizontalsystemen. Die Höhle erstreckt sich über mehrere Kilometer und bietet eine Vielzahl von Räumen und Wegen. Ausblicken ist auf die umliegende Landschaft möglich, die vom Totes Gebirge geprägt ist. Die Umgebung umfasst das Dorf Tauplitz und die Tauplitzalm, die als Ausgangspunkt für die Höhlenforschung dienen. Die Höhle ist ein Beispiel für die geologische Vielfalt der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Höhle
Ort
Steiermark

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