Eckersdorf

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OberfrankenBezirk Oberfranken

Eckersdorf

Gemeinde im Landkreis Bayreuth in Bayern

Eckersdorf liegt im Landkreis Bayreuth, am Nordrand der Fränkischen Schweiz, unweit der Festspielstadt Bayreuth. Der Sophienberg mit 593 m ü. NHN ist die höchste Erhebung in der Umgebung. Der Ortskern befindet sich auf einer Anhöhe zwischen den Tälern des Mühlbachs und des Talmühlbachs. Der Ort expandierte in jüngster Zeit nach Norden und Westen, wobei ein Neubauviertel entstand, das als „Brunnenwiese“ bekannt ist. Dieses Viertel ist mit den Neubaugebieten von Donndorf verbunden. Eckersdorf wurde erstmals 1143/49 als „Eckehartestorf“ urkundlich erwähnt. Der Name deutet auf eine herrschaftliche Gründung hin, vermutlich vom Personennamen Eckehard. Die Herrschaft war bis 1248 in den Händen der Grafen von Andechs-Meranien. Später kamen die Herren von Plassenberg in den Besitz des Ortes, die die Burgkapelle und das Schulhaus errichteten. Die Gemeinde gehörte im Mittelalter zum Erzbistum Bamberg und war kirchlich im Archidiakonat Kronach untergebracht. Während der Reformationszeit wurde das Gebiet protestantisch. Eckersdorf ist bekannt für die Burgkapelle mit gotischen Fresken, die im 15. Jahrhundert entstanden und in späteren Restaurierungen entdeckt wurden. Die Freiwillige Feuerwehr, gegründet 1873, ist heute mit mehreren Fahrzeugen ausgestattet. Die Gemeinde umfasst 24 Gemeindeteile, darunter Busbach, Donndorf und Eschen. Die Gemarkung Eckersdorf hat eine Fläche von 6,237 km² und ist in 1854 Flurstücke unterteilt. Die Nachbargemeinden sind Thurnau, Bayreuth, Mistelbach und Mistelgau.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Bayreuth
Seehöhe
416 m
Quellen:Eckersdorf (CC0-1.0)

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