📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Dasing
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Dasing ist ein mittelalterlicher Burgbau, der sich auf einem niedrigen Hügelsporn im Landkreis Aichach-Friedberg, Schwaben, befindet. Er liegt etwa 200 Meter nordwestlich des Ortsteils Sankt Franziskus in der Gemarkung Wessiszell. Die Anlage besteht aus Erdwerken und einem erhaltenen Gewölbekeller, der als Teil der ehemaligen Burgkapelle diente. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert von Arnold I. von Massenhausen gegründet und war bis ins 16. Jahrhundert in Besitz der Familie Massenhausen. Im Jahr 1490 wurde sie durch die Familie Prüschenk weitergeführt, bis sie 1632 im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. 1644 verkaufte die Erbin Eva Maria von Weichs die Hofmark an das Kloster St. Ulrich und Afra. Heute ist der Burgstall als Bodendenkmal unter der Nummer D-7-7632-0003 geschützt. Der Burgstall liegt auf einem Plateau, das etwa 13 Meter über dem Talboden liegt. Die Anlage umfasste eine Hauptburg mit ovaler Form und eine Vorburg. Der Halsgraben ist heute Teil der Ortsverbindungsstraße. Im Osten der Hauptburg gab es eine Altane, im Südwesten einen Turmbau. Der Gewölbekeller des Palas ist gut erhalten, mit Backsteinmauern und einem originalen Bodenbelag. Im Westen der Burg sind nur noch geringe Reste der Ringmauer vorhanden. Die Vorburg wurde 1938 nivelliert, und der Burgbrunnen wurde vollständig eingefüllt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Dasing
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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