📷 Bild: Wikimedia Commons
Ruine Thürndl
Burg in Österreich
Die Ruine Thürndl ist eine Höhenburg auf dem südlichen Eckpunkt eines Bergkamms östlich der Gemeindegrenze von Marktschellenberg. Sie liegt 300 Meter östlich der Grenze zwischen Deutschland und Österreich und gehört zum Stadtgebiet Hallein. Die Anlage war vermutlich ein Eckpunkt einer mittelalterlichen Befestigung aus dem 13. Jahrhundert und wurde im 14. Jahrhundert durch das Kloster St. Peter genutzt. Im 16. Jahrhundert war sie als Wildhütte belegt, und bis 1632 ist sie auf Karten und Ansichten nachweisbar. Die Ruine ist heute ein Teil der Stadtbefestigung Halleins und besitzt einen noch erhaltenen Turm mit Grundmaßen von 9 mal 10 Meter. Die Mauerreste an der Nord- und Ostseite erreichen eine Höhe von 15 Meter. Restaurierungsarbeiten von 2003 bis 2008 sorgten für Stabilität, wobei Land Salzburg die Hälfte der Kosten übernahm. Die Ruine ist über den Antoniusweg und den Bürgermeister-Alois-Oedl-Steig erreichbar, sowie über einen leicht abfallenden Weg vom Barmsteinweg in Bayern. Besucher können den Turm und die Mauerreste bewundern, die einen Zinnenabschluss mit vorkragendem Gesimse zeigen. Die Umgebung umfasst den Arnoweg, den Barmsteinweg und den Wald. Die Ruine liegt im Schutzgebiet der Stadt Hallein und ist Teil der historischen Landschaft des Gebiets. Die Anlage ist ein Zeugnis der mittelalterlichen Befestigungen und bietet einen Ausblick auf die umliegenden Bergkämme.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Hallein
- Adresse
- nordöstlich Kleinkirchentalweg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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