📷 Bild: Wikimedia Commons
Kapuvár
Gemeinde in Ungarn
Kapuvár ist eine Stadt im gleichnamigen Kreis des Komitates Győr-Moson-Sopron. Sie liegt 47 Kilometer südwestlich von Győr, 34 Kilometer südöstlich von Sopron und 12 Kilometer südlich der österreichischen Grenze. Die Stadt befindet sich am Fluss Kis-Rába und grenzt an die Gemeinden Osli, Veszkény, Babót, Hövej und Vitnyéd. Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die bis in die Hallstattzeit zurückreicht. Kapuvár war seit der Landnahme das westliche Tor des Königreichs Ungarn. 1162 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt, und 1387 wurde er der Familie Kanizsai geschenkt. 1558 erhielt Kapuvár das Marktrecht, und die Burg wurde zur Grenzfeste gestärkt. 1594 fiel der Ort kurzzeitig in die Hände der Osmanen. Im 18. Jahrhundert wurde die Burg zerstört und später zum Schloss umgebaut. In Kapuvár gibt es das Schloss Esterházy, das Rabaközi Museum und die St. Anna-Kirche. Die Stadt ist ein Zentrum für Nahrungsmittel- und Maschinenindustrie und verfügt über Thermalbäder. Sie liegt an der Hauptstraße Nr. 85 und der Bahnstrecke Győr–Sopron–Ebenfurth. Die Stadt hat auch eine touristische Bedeutung durch die Lage am Nationalpark Fertő-Hanság.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Kapuvár
- Website
- http://kapuvar.hu/
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