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Franziskanerkloster Herford

Kloster in Deutschland

Das Franziskanerkloster Herford war eine Niederlassung der Minoriten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Es lag in der Stadt Herford und war Teil der Franziskanerprovinz Teutonia. Die genaue Gründung lässt sich auf Johannes de Plano Carpini zurückführen, doch eine zuverlässige Quelle stammt aus dem Jahr 1286. Das Kloster besaß im 14. Jahrhundert Termineien in Minden und Lemgo und stand in hohem Ansehen. Die Reformation führte zu einem raschen Verlust der Gemeinschaft. 1527 verließ ein Bruder das Kloster und wurde Prediger in Lemgo. 1532 wurden verbliebene Ordensmänner durch einen Bildersturm vertrieben. Die Klosterkirche und Teile der Gebäude wurden nach 1800 abgerissen. Der Kirchturm wurde 1825 niedergelegt, und die Glocke wurde in Elverdissen als Schulglocke genutzt. Heute erinnert das Kloster an die Mönchstraße in Herford. Das Klostergelände diente zuvor als Armenunterkunft und Zuchthaus. Die Stadt hat das Areal nicht mehr als religiöses Zentrum genutzt, aber die Geschichte des Klosters bleibt in der Stadtgeschichte verankert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Herford

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