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Gailingen am Hochrhein
Gemeinde in Deutschland
Gailingen am Hochrhein ist eine Gemeinde im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg. Sie liegt zwischen 400 und 630 Metern über Normalnull, mit dem Dorfkern auf einer alten Flussterrasse des Rheins. Die Gemeinde grenzt im Norden an Gottmadingen, im Osten an die Schweizer Gemeinden Buch und Ramsen, im Süden an Diessenhofen und im Westen an Dörflingen. Sie umfasst das Dorf Gailingen, den Weiler Obergailingen und die Häuser Lochmühle, Rheinburg und Rheinhalde. Die Gemeinde war bis ins 19. Jahrhundert von einer großen jüdischen Bevölkerung geprägt, die bis 1862 die Hälfte der Einwohner ausmachte. Die jüdische Gemeinde war wirtschaftlich und kulturell stark verankert, bis sie 1940 durch die Deportation in das KZ Gurs endgültig zerstört wurde. Heute gedenkt die Gemeinde der jüdischen Geschichte mit einem Gedenkstein und einer Synagogen-Gedenkplatte. In Gailingen gibt es mehrere sehenswerte Bauten, darunter die Nikolaus-Kapelle, die neugotische Pfarrkirche St. Dionysius und das Bürgerhaus mit dem jüdischen Friedhof. Der Rheinuferpark und die Schifffahrt sind beliebte Ausflugsziele. Der Aussichtspunkt Bürglischloss bietet einen weiten Blick über die Region. Zudem ist der Kalk-Trockenrasen am Gailinger Berg ein Naturschutzgebiet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Konstanz
- Seehöhe
- 469 m
- Website
- http://www.gailingen.de
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