Drusenküppel

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Drusenküppel

Burgruine in Deutschland

Der Drusenküppel ist eine mittelalterliche Turmhügelburg (Motte) im Hochtaunuskreis, etwa 300 Meter östlich von Wehrheim-Obernhain. Die Anlage liegt in einer Senke mit feuchtem Wiesengrund und wird als Niederungsburg eingestuft. Sie besteht aus einem etwa 5 Meter hohen, runden Erdhügel mit einem Durchmesser von 12 Metern. Vor dem Hügel verläuft ein Graben mit Erdwall, und die gesamte Anlage misst etwa 40 Meter im Durchmesser. Heute ist ein Baumwuchs vorhanden, der als Naturdenkmal geschützt ist. Die Burg hat keine Steinmauern, wie Ausgrabungen von August von Cohausen (1871), Louis Jacobi (1895) und Heinrich Jacobi (1913) zeigen. Nur wenige hochmittelalterliche Fundstücke wurden gefunden und sind in der Saalburg ausgestellt. In der Umgebung sind Zeichen von Eisenverhüttung und Schlackenhalden vorhanden, was auf eine Verbindung zur mittelalterlichen Eisengewinnung hinweist. Die Anlage ähnelt der Alten Schanz bei Heidenrod-Zorn. Der Drusenküppel ist als Bodendenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz geschützt. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden erfordern eine Genehmigung, und Zufallsfunde müssen an die Denkmalbehörden gemeldet werden. Die Anlage umfasst eine Baumgruppe, die als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und Zeugnisse der mittelalterlichen Eisenindustrie.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Motte, Archäologische Stätte, Burgruine
Ort
Obernhain
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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