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fanum d'Oisseau-le-Petit
Das Fanum d'Oisseau-le-Petit ist ein antiker Tempel im Stil gallo-romain, der auf dem Territorium der Gemeinde Oisseau-le-Petit in der französischen Region Sarthe liegt. Der Tempel wurde in zwei Phasen gebaut: die erste im Zeitraum der La Tène D und die zweite im ersten Jahrhundert n. Chr. Die Ruinen wurden 1987 als historisches Monument eingestuft. Der Tempel ist fast quadratisch und umfasst eine Péribole, einen Portikus, eine Cellula und eine Galerie. Der Tempel ist Teil der Civitas der Aulerques Cénomans und liegt in der Nähe des antiken Stadtzentrums. Der nächstgelegene ähnliche Tempel ist in Jublains. Im 21. Jahrhundert ist der Standort auf zwei Ortschaften, Noiras und Busses, verteilt. Archäologische Grabungen begannen 1837 und wurden in den Jahren 1887–1894 intensiviert. 1973 wurde eine Flugzeugkampfgruppe eingesetzt, um den Standort präzise zu kartografieren. Die vollständige Planung des Tempels wurde 1984 entdeckt. Der Tempel ist Teil eines größeren archäologischen Komplexes mit Thermen, Theater, drei Tempeln und einer Nekropole. Die Struktur ist aus Kalkstein gebaut und umfasst eine Péribole mit einer Länge von 21,5 Metern. Die Cellula ist fast quadratisch, und die Galerie ist konzentrisch angeordnet. Die Wände der Galerie sind dicker als die der Cellula. Die Ruinen wurden restauriert, um den ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Gallo-römischer Umgangstempel
- Ort
- Oisseau-le-Petit
- Adresse
- VC 402
- Erbaut
- 100
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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