Schloss Trebsen

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Schloss Trebsen

Schloss Trebsen: Einzeldenkmale der Sachgesamtheit (Obj. 09304423) Schloss und Rittergut: Schloss, Stütz- und Einfriedungsmauern, Brücke, Nebengebäude , 2 Pavillons auf Terrasse, Brücke zum Park und Denkstein, spätgotische Schlossanlage

Das Schloss Trebsen steht in der sächsischen Stadt Trebsen am Westufer der Mulde. Es ist ein spätgotisches Wohnschloss mit einer vierflügeligen Anlage, die einen rechteckigen Grundriss von etwa 50 mal 44 Meter hat. Der Schlosshof wird durch eine Terrasse gegliedert und umgeben von einem über sechs Hektar großen Schlosspark. Der Nordflügel trägt Reste des ehemaligen Bergfrieds, der einen Durchmesser von 18 Metern hatte. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 9. Jahrhundert zurückreicht. 1494 begann der Bau des Schlosses als repräsentatives Wohnhaus. 1511 wurde Hans von Minckwitz Schlossherr, der die erste große Bauphase beendete. 1738 zerstörte Vincent Baumann einen Rundturm und baute den Südflügel neu. 1992 gründete sich ein Förderverein, der die Instandsetzung und Restaurierung des Schlosses initiierte. Im Schloss und Park finden sich verschiedene Räume wie die Schlosskapelle, das ritterliche Herrenzimmer und das barocke Speisezimmer. Der Schlosspark umfasst ein historisches Rittergut, das durch einen Wassergraben getrennt ist. Die Schlossanlage ist heute in Privatbesitz und wird für Veranstaltungen und Trauungen genutzt. Seit 2012 sind Schloss und Park Austragungsort der deutschen Highland Games.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Kulturdenkmal in Deutschland
Ort
Trebsen/Mulde
Adresse
Thomas-Müntzer-Gasse 2
Erbaut
1509
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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