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Benediktinerkloster St. Michael, Klingenmünster, später Kollegiatstift
Kloster in Deutschland
Das Benediktinerkloster St. Michael in Klingenmünster war ein Reichskloster, das auf der Gemarkung der Gemeinde Klingenmünster lag. Es wurde vermutlich im 7. Jahrhundert von den „Schwarzen Mönchen“ gegründet, die die Lehre Columbans vertraten. Die Abteikirche wurde im 1737 barock umgebaut, nachdem die ursprüngliche romanische Kirche zerstört worden war. Das Kloster war bis ins 15. Jahrhundert einflussreich, bis es durch Veräußerungen und politische Veränderungen in den Niedergang geriet. Die Blütezeit des Klosters begann im 11. Jahrhundert, als Mönch Gottschalk von Aachen als Notar im Hof der Kaiser tätig war. Abt Stephan vergrößerte im 12. Jahrhundert den Klosterbesitz durch Schenkungen und Stiftungen. 1223 wurde das Kloster von Papst Honorius III. unter den Schutz des römischen Stuhles gestellt. Im 15. Jahrhundert verlor es jedoch an Einfluss, und 1490 wurde es in ein weltliches Chorherrenstift umgewandelt. Das Kloster war bis ins 16. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der Benediktinerordnung. Es war Teil der kurpfälzischen Herrschaft und wurde im Bauernkrieg 1525 geplündert. Die Säkularisation vollendete sich 1567, als die letzte Dekanswürde übergeben wurde. Heute ist das ehemalige Kloster ein kulturelles Erbe, das durch historische Dokumente und archäologische Funde dokumentiert ist.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Klingenmünster
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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