Burg Rahden

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Burg Rahden

Burgruine in Rahden, Deutschland

Die Burg Rahden ist eine ehemalige Wasserburg in der Stadt Rahden im Kreis Minden-Lübbecke. Sie liegt im Ortsteil Kleinendorf nahe der Großen Aue und wurde ursprünglich zum Schutz von Handelswegen errichtet. Heute bleibt nur eine Ruine übrig, die durch die Große Aue gespeist wird und über eine Zugbrücke zugänglich ist. Die Burg wurde erstmals 1296 urkundlich erwähnt und war eine von fünf Landesburgen, die der Bischof von Minden zum Schutz gegen die Grafen von Diepholz und Hoya errichtete. Sie war bis 1711 Amtssitz und wurde mehrfach verpfändet oder zerstört. 1878 brannte die Burg aus, und die Reste der heutigen Ruine blieben übrig. Die Ruine umfasst ein Gebäudekomplex von etwa 63 m × 53 m mit Schloss, Pferdehaus und Torhaus. Mächtige Stahlträger wurden eingebaut, um die Ruine zu stabilisieren. Die Nordwand neigt sich bedrohlich, und die Ruine wurde 2008 von Bewuchs befreit, um Details besser erkennen zu können. Im Heimatpark und Museumshof sind die Ausmaße der Burg durch Findlinge sichtbar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Rahden
Erbaut
1296
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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