📷 Bild: Wikimedia Commons
Manhartsberg
Kleiner Berg im niederösterreichischen Teil der böhmischen Masse; Grenze zwischen Wald- und Weinviertel
Der Manhartsberg ist ein niedriger, langgestreckter Höhenzug in Niederösterreich, der die natürliche Grenze zwischen Waldviertel und Weinviertel bildet. Er erreicht seine Höchstpunkte mit dem gleichnamigen Berggipfel bei 537 m ü. A. und ist die südliche und östliche Flanke des Granit- und Gneisplateaus, des österreichischen Anteils an der Böhmischen Masse. Der Höhenzug erstreckt sich von der Thaya bis zum Wagram und setzt sich im mährischen Gebiet bis in die Gegend von Znaim fort. Der Manhartsberg ist als Ostrand des Böhmischen Massivs der „Grenzstein“ zwischen Waldviertel und Weinviertel. Seine Westseite wurde vom Kamp geformt und gehört zum Naturpark Kamptal-Schönberg. Oberhalb von Maissau liegen reiche Amethystvorkommen. Nahe dem Gipfel befinden sich Reste einer Funkstörstellung aus dem Zweiten Weltkrieg mit dem Decknamen Zangendorf 4. Die Landesstraße 1238 führt über den Manhartsberg und ist als Naturstraße bekannt, wodurch sie bei Rallyes beliebt ist. Der Höhenzug bleibt bis heute die Grenze zwischen Waldviertel und Weinviertel. Das Vikariat der Erzdiözese Wien, das dem Weinviertel zugeordnet ist, trägt den Namen „unter dem Manhartsberg“. Die Region umfasst eine Fläche, die sich vom Thayatal bis zum Wagram erstreckt und ist Teil der Waschbergzone. Die geologische Struktur des Gebiets umfasst tertiäre Schichten und ist Teil des Granit- und Gneisplateaus.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Niederösterreich
- Seehöhe
- 537 m
In der Nähe
- Tränkberg1.1 km
- Silberne Eiche1.5 km
- Gnadenstuhl1.7 km
- „Christus in der Rast“1.8 km
- Fossilienschauraum Obernholz2.4 km
- Hubertuskapelle Fernitz2.4 km
QR-Code