📷 Bild: Wikimedia Commons
Pałac w Ziemiełowicach
Palast in Polen
Der Palast in Ziemiełowice ist ein eklektyzisches Schloss im Ort Ziemiełowice im Opolschen Land. Er liegt im Norden des Dorfes, umgeben von einem 2,06 Hektar großen Park. Die historische Entwicklung des Schlosses begann im Mittelalter mit einem Dorf, das später zum Gutshof ausgebaut wurde. Im 18. Jahrhundert entstanden die ersten Gebäude wie die Schmiede und die Porzellanfabrik, die heute im Skansen der Opolschen Dörfer in Bierkowiczen ausgestellt sind. Im 19. Jahrhundert wurde das Gut durch Rudolf von Methner erweitert, der 1898 den Palast mit einem 2-Hektar-Park errichtete. Der Palast und sein Park sind ein Beispiel der eklektyzischen Architektur des späten 19. Jahrhunderts. Die Anlage kombiniert einen englischen Landschaftspark mit einem französischen Parterre. Die Fassade des Palastes wurde absichtlich nicht symmetrisch gestaltet, um eine Überraschung zu erzeugen. Die Anlage umfasst 536 m² bebauter Fläche und 1800 m² nutzbarer Raum. Die historische Entwicklung des Schlosses ist eng mit der Geschichte der Familie Ziemitzky und Methner verbunden. Im Park des Palastes gibt es einen unterirdischen Gang, der in die mittelalterliche Kapelle der heiligen Maria Magdalena führt. Dieser Gang ist Teil der lokalen Legende. Die Anlage wurde in den Jahren 2006–2020 durch die Familie Praski aus Opole restauriert. Der Palast und der Park wurden in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt. Die Anlage ist heute ein Teil der kulturellen Landschaft des Opolschen Landes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal
- Ort
- Ziemiełowice
- Erbaut
- 1898
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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