📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Krasiczyn
Burg in Polen
Das Schloss Krasiczyn steht im gleichnamigen Dorf der Gmina Krasiczyn in der Woiwodschaft Karpatenvorland. Es liegt im Powiat Przemyski und war bis ins 19. Jahrhundert Sitz der Familie Krasicki. Die Burg war bis 1945 Sitz der Familie Sapieha und wurde danach verstaatlicht. Sie war bis 1996 ein Erholungsheim der Warschauer Automobilwerke und wurde anschließend von der Agentur für Industrieförderung renoviert. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert von dem italienischen Architekten Galeazzo Appiani entworfen und hat eine rechteckige Grundform mit vier runden Basteien. Die Wohnräume befanden sich an der nördlichen und östlichen Außenwand, die Haupteinfahrt führte durch einen Turm im westlichen Flügel. Die Basteien unterschieden sich in Form und Funktion: die „Göttliche“ enthielt eine Kapelle, die „Königliche“ beherbergte die Königszimmer, und die „Päpstliche“ hatte Gästezimmer für kirchliche Würdenträger. Die Außenwände sind mit Sgraffiti geschmückt, von denen einige wiederhergestellt wurden. Die Burg wurde 1968 unter A-321 in das Verzeichnis der Baudenkmäler der Woiwodschaft Karpatenvorland eingetragen. Sie ist ein archäologisches Objekt mit Funden aus dem Altertum und dem frühen Mittelalter. Der Schlosshof enthält Grabungen, die auf vier Bauernhütten und zehn Gräber aus dem frühen Mittelalter hinweisen. Die Architektur spiegelt die Geschichte der Burg wider, die durch mehrere Umbauten und Renovierungen geprägt ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Gmina Krasiczyn
- Erbaut
- 1631
- Baustil
- Manierismus
- Architekt
- Galleazzo Appiani
- Denkmalstatus
- Pomnik historii
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