Pałac w Porażynie

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Pałac w Porażynie

Palast in Polen

Der Pałac in Porażyn liegt in der Gemeinde Porażyn im Wielkopolskem Voivodwariat. Er befindet sich in der Nähe des Bahnhofs Porażyn und wurde um 1880–1882 als Eichenhorst-Willa für Franz Heinrich von Beyme, Eigentümer der Opalenick-Äcker, errichtet. Der Entwurf stammt von der berühmten Berliner Architektenfirma Hermanna von der Hude und Julius Hennicke. Der Palast war in seiner Zeit hoch gelobt und diente als Vorbild in dem renommierten Architektonischen Skizzenbuch. Der Palast wurde zweimal saniert – etwa 1900 und während des Zweiten Weltkriegs. 1920 erwarb General Kazimierz Sosnkowski das Anwesen mit Park und weiteren Gütern mit der Absicht, es als Residenz zu nutzen. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente der Palast als Waldschule, zunächst bis 1945, und später als Policealne Studium Leśne bis 1971. 1993 wurde die Schule nach Goraj verlegt, und der Palast wurde dem Forstamt Grodzisk übergeben, wo ein Schulungszentrum und ein Hotel eingerichtet wurden. Der Palast wird vom historischen Holzschuppen und dem umliegenden Waldpark begleitet, in dem Buchen und Eichen wachsen. Der Park ergänzt das Ensemble und bietet einen Blick auf die umliegende Natur. Die Architektur des Palastes zeichnet sich durch das typische Kolorit aus roter Ziegelstein und weißer Putz sowie einen kolumnaren Portikus, der später in einen halbkreisförmigen Eingang umgewandelt wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast
Ort
Porażyn
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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