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Börslingen
Gemeinde in Baden-Württemberg, Deutschland
Börslingen ist eine kleine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis mit etwa 180 Einwohnern. Sie liegt auf 561 Meter Höhe in der Niederen Alb, nördlich des Lonetals und etwa 15 Kilometer nordöstlich von Ulm. Die Gemeinde gehört zum Gemeindeverwaltungsverband Langenau und grenzt im Norden an Altheim, im Osten an Ballendorf und Nerenstetten, im Süden an Langenau und im Westen an Neenstetten. Börslingen hat eine reiche Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Der Ort war 1385 an die Reichsstadt Ulm verkauft und wurde 1803 durch die Mediatisierung an Bayern übergeben. Seit 1810 war Börslingen Teil des Königreichs Württemberg und wurde 1938 zum Landkreis Ulm eingegliedert. 1973 wurde die Gemeinde schließlich zum Alb-Donau-Kreis zugewiesen. Die evangelische Kirche Sankt Bernhard und eine alte Winterlindenreihe sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt, mit Milchviehhaltung als vorherrschendes Betriebsprofil. Zudem gibt es einen Betrieb für Industriegravuren und eine Gastwirtschaft. Im Süden und Westen gehört Börslingen zum Landschaftsschutzgebiet Mittleres Lonetal. Die Gemarkung ist Teil einer altsteinzeitlichen Fundstelle, die 2011 und 2012 untersucht wurde und zu den ältesten Fundplätzen der Schwäbischen Alb zählt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Alb-Donau-Kreis
- Seehöhe
- 565 m
In der Nähe
- Ballendorf1.9 km
- Burgstall Schlössle (Bernstadt)2.5 km
- Burg Salzbühl3.1 km
- Nerenstetten3.0 km
- Neenstetten3.3 km
- Bernstadt5.2 km
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