Burg Lehnhaus

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Burg Lehnhaus

Burg in Polen

Die Burg Lehnhaus steht in der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen, genauer gesagt im Powiat Lwówecki. Sie liegt am linken Ufer des Flusses Bober auf einer Basaltanhöhe westlich der Stadt Wleń. Die Burg war ursprünglich zur Sicherung der Westgrenze des Herzogtums Schlesien errichtet worden und wurde erstmals 1155 in einer Papstbulle erwähnt. Sie war ein wichtiger Sitz der Kastellanei und hatte eine Marienkirche in der Vorburgsiedlung. Die Burg war im 13. Jahrhundert Sitz eines Landvogtes und wurde ab dem 14. Jahrhundert an adelige Familien verpfändet. Sie spielte eine Rolle im Dreißigjährigen Krieg und wurde 1645 von den Schweden erobert. 1646 wurde sie zerstört und nicht wieder aufgebaut. 1656 baute Adam von Koulhas unter der Burgruine das Schloss Lehnhaus. Im 19. Jahrhundert wurde die Ruine als Ausflugsziel wiederentdeckt und 1945 unter Denkmalschutz gestellt. Die Burg besteht aus einer Vorburg und einer Oberburg. Der Zugang erfolgte ursprünglich über einen Zwinger, heute gelangt man durch eine Schlupfpforte in den Innenhof. In der Oberburg befanden sich Wohnbauten, ein Palas und ein Bergfried. Nach einem Bergsturz im Jahr 2005 wurde die Burg saniert. Die Ruine bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und ist Teil der historischen Landschaft des Gebiets.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Baudenkmal
Baustil
Gotik
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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