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Sequoiafarm Kaldenkirchen
Garten in Deutschland
Die Sequoiafarm Kaldenkirchen ist ein Arboretum im Kaldenkirchener Grenzwald in Nettetal. Es umfasst 35.635 m² und ist Teil des Naturparks Maas-Schwalm-Nette. Hier wurde 1946 die erste systematische Anzucht aller drei Mammutbaumarten in Europa gestartet. Die Anlage wurde bis 2013 von verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen genutzt und ist seitdem dem gemeinnützigen Verein „Sequoiafarm“ zugehörig. Die Farm hat eine lange Forschungsgeschichte. Illa und Ernst J. Martin züchteten 1500 Bergmammutbäume (Sequoiadendron giganteum) und führten Versuche zur Einführung der Arten in die deutsche Forstwirtschaft durch. Bis 1967 wurden über 35.000 Bäume an verschiedene Institutionen abgegeben. Die Anzucht von Küstenmammutbäumen (Sequoia sempervirens) und Urweltmammutbäumen (Metasequoia glyptostroboides) führte zur Entwicklung von Kultivaren wie „Martin“ und „Les Barres“. Im Arboretum stehen verschiedene Mammutbaumarten und Sorten, darunter Sequoia sempervirens 'Martin' und 'Les Barres'. Zudem gibt es eine Vielzahl von Nadel- und Laubgehölzen. Der Park ist ein beliebter Wanderweg, der 2016 als zweitschönster Wanderweg Deutschlands ausgezeichnet wurde. Die Sequoiafarm ist von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen sowie bei Führung für Besuchsgruppen zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Arboretum
- Ort
- Nettetal
- Erbaut
- 1950
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