📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Donaustauf
Burgruine in Deutschland
Die Burgruine Donaustauf steht auf einem 424 m ü. NN hohen Bergvorsprung über der Donau im Markt Donaustauf, Oberpfalz. Sie ist eine Höhenburg, die im Mittelalter als Schutzanlage für die Siedlung diente. Die Anlage ist als denkmalgeschütztes Baudenkmal und Bodendenkmal registriert. Sie wurde 1986 dem Markt Donaustauf übergeben und ab 1997 gesichert und saniert. Die Burg hat eine lange Geschichte, die bis in die späte Hallstattzeit zurückreicht. Bischof Tuto von Regensburg ließ sie im 10. Jahrhundert errichten, um die Ungarn abzuwehren. Sie war strategisch wichtig und wurde mehrmals erobert und zerstört. Kaiser Friedrich Barbarossa verbrachte eine Nacht auf der Burg. Die Burg war auch als Residenz der Bischöfe und später im Besitz der böhmischen Krone und der Wittelsbacher. Die Anlage umfasst mehrere Tore und eine Ringmauer aus Bruchstein. Die Kapelle im Torturm ist ein besonderes Bauelement mit romanischem Stil. Die Ruine ist Teil des Donaustaufer Burgensteigs, der Wanderwege durch die Region verbindet. Die Ostseite des Burgareals ist als englischer Park angelegt, und die Vorburg beherbergt einen Friedhof.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Donaustauf
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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