Neunkirchen

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Neunkirchen

Bezirkshauptstadt in Niederösterreich

Neunkirchen liegt im Südosten Niederösterreichs im Steinfeld, einem Industrieviertel, und wird von der Schwarza durchflossen. Die Stadt ist Teil des Bezirks Neunkirchen und umfasst drei Katastralgemeinden: Mollram, Neunkirchen und Peisching. Sie grenzt an mehrere Nachbargemeinden, die im Artikel nicht genannt werden. Die Stadt gliedert sich in verschiedene Stadtteile, darunter Innere Stadt, Tal und Steinplatte. Neunkirchen ist eine der ältesten Ansiedlungen des Wiener Beckens und wurde erstmals 1094 urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von der Pfarrkirche ab, die den Ort als „bei der niuwen kirchen“ bezeichnete. Im Mittelalter war der Ort ein wichtiger Verkehrsknoten mit Markt- und Münzrecht. Im 19. Jahrhundert begann die Industrialisierung, die Textilindustrie spielte eine zentrale Rolle. Das Minoritenkloster wurde 1631 gegründet und war ein Zentrum der Verteidigung. Die Stadt wurde 1920 zur Stadt erhoben. Die Stadt ist bekannt für ihre historischen Bauwerke wie die Katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und die Dreifaltigkeitssäule. Die evangelische Pfarrkirche wurde 1862/63 errichtet. Im Stadtzentrum finden sich Bürgerhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Die Stadt verfügt über ein Stadtmuseum, ein Motorradmuseum und verschiedene Parks. Feste wie das Stadtfest und der Christkindlmarkt tragen zur Kultur bei. Die Stadt hat auch einen jüdischen Friedhof und einen Sowjetischen Friedhof.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadtgemeinde, Gemeinde in Österreich
Ort
Bezirk Neunkirchen
Seehöhe
371 m
Quellen:Neunkirchen (CC0-1.0)

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