Bodendenkmal in Nabburg, #D-3-6539-0152
Archäologische Befunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit im Bereich des ehem. Pflegschlosses und der ursprünglich zugehörigen Evang.-Luth. Kirche St. Laurentius in Nabburg, zuvor mittelalterliche Burganlage.
Burg Nabburg ist eine mittelalterliche Burganlage an der Nord-West-Ecke der Stadtbefestigung von Nabburg. Sie liegt im Landkreis Schwandorf und war einst eine bedeutende Markgrafenresidenz. Die Burganlage ist nicht mehr erhaltene, während der Nachfolgebau, Schloss Nabburg, als Baudenkmal unter der Aktennummer D-3-76-144-55 geführt wird. Das Bodendenkmal mit der Aktennummer D-3-6539-0152 umfasst archäologische Befunde aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit. Die Burg wurde im 9. Jahrhundert errichtet und war bis ins 13. Jahrhundert ein Zentrum der Markgrafen. Sie war Sitz eines Wittelsbachischen Landpflegers und spielte eine Rolle bei der Sicherung der Stadt vor den Hussiteneinfällen. Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss auf den Fundamenten der Burg gebaut und im 18. Jahrhundert umgebaut. Die genaue Aussehen der ursprünglichen Burg ist aufgrund fehlender Pläne und Zeichnungen nicht bekannt. Die Burganlage ist Teil der Stadtbefestigung und liegt an der Nord-West-Ecke von Nabburg. Umgeben von der historischen Stadtmauer, bietet sie einen Blick auf die Altstadt. Die Ruine ist Teil der ehemaligen Burganlage, die im 13. Jahrhundert zur bürgerlichen Siedlung wurde. Die Verbindung zur Evang.-Luth. Kirche St. Laurentius und die archäologischen Funde im Bereich des ehemaligen Pflegschlosses sind Teil des Bodendenkmals.
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- Art
- Kirchengebäude, Schloss, Bodendenkmal, Befund
- Ort
- Nabburg
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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