📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Braiten
Schloss in Baden bei Wien, Niederösterreich
Schloss Braiten steht bei Baden, etwa 20 Kilometer östlich von Wien. Es ist ein spätklassizistisches Gebäude, das 1809 von Joseph Max Ossolinski, einem polnischen Gelehrten, errichtet wurde. Das Schloss und ein Nebengebäude entstanden im Jahr 1809 oder 1810 unter der Leitung des Stadtbaumeisters Anton Hantl. Es war ursprünglich ein Residenzgebäude für Ossolinski, der Künstler und Gelehrte in seinem Besitz vereinte. Das Schloss war von großer historischer Bedeutung. Beethoven verbrachte hier mehrere Monate im Jahr 1816 und schuf Teile seiner Klaviersonate. Später wurde es von der Familie Wertheimer erweitert und als Residenz der Erzherzogin Marie Anna genutzt. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es auch ein Zentrum für kulturelle und politische Aktivitäten. Im 20. Jahrhundert diente es als Erholungsheim, Amtsgebäude und schließlich als Bildungsinstitut. Das Schloss Braiten hat eine dreigeschoßige Fassade mit ionischen Pilastern und verglasten Loggien. Die Schauseite zur Braitnerstraße zeigt einen Mittelrisalit mit halbrunden Fenstern. Die ursprünglich vorhandenen Steinskulpturen sind heute nicht mehr vorhanden. Der umliegende Garten war im 19. Jahrhundert bekannt, ist aber heute verbaucht. Ein neugotischer Pavillon an der Grenze zur Elisabethstraße bleibt als Teil der Umgebung erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Baden bei Wien
- Adresse
- Braitner Straße 26
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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