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Klosterruine Boitzenburg
Kirchenruine
Die Klosterruine Boitzenburg liegt östlich des Ortes Boitzenburg im Boitzenburger Land, etwa 20 Kilometer von Prenzlau entfernt. Sie steht an einem Fluss und war im Mittelalter in der nördlichen Mark Brandenburg an der Grenze zu Mecklenburg-Strelitz gelegen. Das Kloster befand sich auf einer Handelsstraße zwischen Prenzlau und Fürstenberg an der Havel. Das Kloster wurde 1271 von den Markgrafen Johann II., Otto IV. und Konrad von Brandenburg gegründet und mit Grundbesitz ausgestattet. Spätestens 1281 kamen Nonnen aus dem Kloster Flieth hinzu. Es erhielt umfangreiche Schenkungen und Rechte, besaß Dörfer, Land und später auch Patronats- und Gerichtsrechte. Im 14. Jahrhundert war die Region zeitweise unter mecklenburgischer Herrschaft, und die Herzöge von Pommern stellten eine Urkunde aus. 1536 wurde eine Bestandsaufnahme durchgeführt. Die Ruine umfasst die Nordwand und den Chor der Klosterkirche sowie Teile der Klausurgebäude. Daneben steht die Klostermühle in einem Gebäude aus dem Jahr 1754 mit einer Ausstellung. Die Anlage wurde bis 1945 von der Familie von Arnim besessen und wurde nach 1990 gesichert. Von 2005 bis 2012 diente sie als Kulisse für Theateraufführungen.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Boitzenburger Land
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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