📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Läusepelz
Burgruine in der Woiwodschaft Niederschlesien, Polen
Die Burg Läusepelz ist eine Ruine einer Höhenburg im Dorf Rybnica in der Woiwodschaft Niederschlesien. Sie liegt auf einem felsigen bewaldeten Hügel, neun Kilometer westlich von Jelenia Góra und südlich des ehemaligen Rittergutes Reibnitz. Die Ruine steht unter Denkmalschutz und war vermutlich Sitz des Adelsgeschlechts Reibnitz. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet, wie eine Wandinschrift aus dem Jahr 1243 belegt. Die Burg gehörte zum Herzogtum Schweidnitz und wurde im 15. Jahrhundert durch die Hussiten zerstört, später aber wieder aufgebaut. Die Burg war ein zweistöckiges Gebäude mit rechteckigem Grundriss. Im Erdgeschoss gab es kleinere gewölbte Räume, während im ersten Obergeschoss ein Saal lag. Möglicherweise gab es einen westlichen Rundturm. Die Ruine wurde im 19. Jahrhundert zunehmend vernachlässigt, und auf dem Geländesattel wurde ein großes Wohnhaus für Herbert Stabrin errichtet. Die Burg war bis 1742 bei den Zierotin Besitzer und wurde später von George Friedrich Smith übernommen. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und ermöglicht einen Eindruck von der ursprünglichen Bauweise. Die Grundstruktur des Hauses ist noch erkennbar, und die Lage der Burg ermöglicht Ausblicke auf das Tal. Die Burg war Teil der Region, die im 18. Jahrhundert durch Umbauten und Verbindungen zu Schloss Altkemnitz geprägt war. Die Umgebung umfasst das Hirschberger Tal und die Nachbarschaft zu Stara Kamienica.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Rybnica
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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