📷 Bild: Wikimedia Commons
Kriegerehrenmal
Das Kriegerehrenmal in Niederleuken, einem Ort im Landkreis Trier-Saarburg, wurde 1932 errichtet, um die 27 Gefallenen des Ersten Weltkrieges zu gedenken. Es ist eine Rotunde aus örtlichem Schieferbruchstein, umgeben von einem Ehrenhain und Pfeilern. Die Anlage liegt erhöht über der Filialkirche St. Bartholomäus und ist als eigenständige architektonische Schöpfung im Vergleich zu anderen Ehrenrotunden des Landkreises anzusehen. Das Denkmal folgt dem expressionistischen Baustil und besteht aus einer kreuzförmigen Gedenksäule, einem Sarkophag aus Rotsandstein sowie Widmungstafeln mit den Namen der Gefallenen. Die Inschrift DAS BLUT DER GEFALLENEN WERDE DER SAMEN ZU NEUEN HELDEN umgibt den Sarkophag. Die Planung lag bei dem Architekten Josef Nussbaum aus Saarburg, dessen Entwurf vom Januar 1932 den Bau leitete. Die Finanzierung erfolgte durch den Kriegerverein und die Gemeinde, während die Bauarbeiten von den Bürgern selbst durchgeführt wurden. Die Errichtung wurde durch eine Kommission vorangetrieben, die auch den Lehrer Petit umfasste. Die Arbeiten begannen nach einer Veröffentlichung in der lokalen Presse 1931 und führten zur Einweihung am 7. August 1932. Der damalige Reichspräsident Hindenburg wurde eingeladen, und die Materialien stammten größtenteils aus der Region, darunter Weinbergsspritzen für die Gedenktafeln.
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- Art
- Monument
- Ort
- Saarburg
- Erbaut
- 1930
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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