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Burg Höft
Burg in Österreich
Die Burg Höft ist eine abgegangene Wasserburg in der Gemeinde Gaspoltshofen im Bezirk Grieskirchen von Oberösterreich. Sie stand vermutlich an der Stelle der katholischen Filialkirche hl. Margaretha. Der Sitz war ursprünglich durch einen Teich geschützt und wurde von den Stiller von Still und Heft erbaut, einem freien bayerischen Adelsgeschlecht. Die Burg wurde 1109 erstmals beurkundet und war bis ins 16. Jahrhundert in Familienbesitz der Stiller und Hefter. Die Burg Höft war ein bedeutender Besitz der Stiller und Hefter, die bis ins 16. Jahrhundert ansässig waren. Der letzte Hefter, Wolfgang II Hefter zu Heft, verkaufte 1565 den Besitz an Achaz Innerseer. 1620 wurde die Burg bei der Besetzung Oberösterreichs durch bayrische Soldaten niedergebrannt und später abgetragen. Die Herrschaft ging 1565 an die Familie Innerseer und 1620 an Aistersheim. Heute ist die Stelle der Burg Höft im lokalen Sprachgebrauch als „Schloss“ bekannt. Die ursprüngliche Lage des Sitzes wird vermutet, wo heute die Filialkirche hl. Margaretha steht. Die Niederungsanlage wurde im 20. Jahrhundert vollständig eingeebnet. Die Burg Höft ist ein historisches Zeugnis der Region und Teil der lokalen Kulturgeschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Gaspoltshofen
- Erbaut
- 1109
In der Nähe
- Kath. Filialkirche hl. Margaretha0 m
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