Miroslavské Knínice

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Miroslavské Knínice

Gemeinde in Tschechien

Miroslavské Knínice ist eine Gemeinde im Okres Znojmo, Tschechien. Sie liegt acht Kilometer südlich von Moravský Krumlov und befindet sich am Oberlauf des Baches Našiměřický potok in der Bobravská vrchovina. Umgeben sind die Gemeinde von mehreren Hügeln und Berggipfeln, darunter der Lesonický kopec und der Bartensteinberg. Die Bahnstrecke Wien–Brno verläuft anderthalb Kilometer östlich des Dorfes. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1262. Im 14. Jahrhundert gehörte das Gut Knínice verschiedenen Adelsgeschlechtern, darunter die von Krawarn und von Bartenstein. 1831 brach im Ort die Brechruhr aus, und 1834 umfasste das Gut eine Nutzfläche von 1368 Joch. Die Bevölkerung bestand aus mährischsprachigen Katholiken, die sich auf Landwirtschaft und Tagelöhnerei verließen. In Miroslavské Knínice gibt es das Schloss, das im 17. Jahrhundert entstand und 1809–1838 klassizistisch umgestaltet wurde. Es ist von einem englischen Landschaftsgarten umgeben. Die Kirche des hl. Nikolaus stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde 1802 klassizistisch umgebaut. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Barocke Statue des hl. Johannes von Nepomuk, die Statue des hl. Markus sowie mehrere Friedhofskapellen und eine Denk-Kapelle.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Znojmo
Seehöhe
268 m

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