Aschau am Inn

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Landkreis Mühldorf am InnBezirk Landkreis Mühldorf am Inn

Aschau am Inn

Gemeinde in Deutschland

Aschau am Inn liegt im südöstlichen Oberbayern, im Alpenvorland, in der Talniederung des Inn. Der Ort ist von Waldgebieten im Norden und Westen umgeben und grenzt im Südosten an das Tal des Flusses. Er ist etwa 65 Kilometer östlich von München und vier Kilometer von Waldkraiburg entfernt, wo die nächstgelegene Bahnstation liegt. Die Gemeinde ist von mehreren Nachbargemeinden umschlossen, darunter Waldkraiburg und Reichertsheim. Aschau am Inn wurde erstmals 788 urkundlich erwähnt und gehörte zu den Gebieten des Kurfürstentums Bayern. Im 19. Jahrhundert entstand die heutige Gemeinde durch die Verwaltungsreformen. Im 20. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung durch die Ansiedlung von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen. 1977 wurde der Name offiziell in Aschau am Inn geändert, und 1976 wurden Gemeindeteile aus Fraham eingegliedert. Die Gemeinde zeichnet sich durch ihre ländliche Struktur aus, mit einem Industriegebiet südlich des Ortszentrums und einer Vielzahl von Vereinen. Sie ist ein Ausgangspunkt des Radpilgerweges Benediktweg. In der Geschichte spielte Aschau am Inn eine Rolle als Sprengstofffabrik im Zweiten Weltkrieg. Bekannte Persönlichkeiten, wie Joseph Ratzinger, verbrachten ihre Jugend hier. Die Gemeinde verfügt über kirchliche und kulturelle Einrichtungen sowie eine Grundschule, die nach dem Papst benannt ist.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Mühldorf am Inn
Seehöhe
457 m
Quellen:Aschau am Inn (CC0-1.0)

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