📷 Bild: Michal Maňas · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
Klášterní Hradisko
Klášterní Hradisko ist eine historische Siedlung im Stadtgebiet von Olomuc, im gleichnamigen Bezirk des Olomouckischen Landes. Es liegt nördlich des Stadtzentrums und war ursprünglich ein Teil des Klosters Hradisko, das seit dem 11. Jahrhundert besteht. Das Kloster wurde 1078 von Otakar I. von Olomuc und seiner Frau Eufémie gegründet und wurde im 12. Jahrhundert umgebaut. Es war ein Zentrum der historischen Forschung und wurde mehrfach durch Kriege beschädigt, darunter von mongolischen Truppen 1241 und husitschen Streitkräften. Das Kloster wurde im 17. und 18. Jahrhundert barock umgestaltet und verlor 1787 durch josefinske Reformen seinen Status. Danach wurde es zu verschiedenen Zwecken genutzt, darunter als Militärlager und Gefängnis. Die umliegende Siedlung entwickelte sich zu einer industriellen Zone mit einer großen Zuckerfabrik und später pharmazeutischen Betrieben. Die Region war auch Ausgangspunkt für landwirtschaftliche Schulen und wurde 1919 Teil der Großstadt Olomuc. Die Gegend um Klášterní Hradisko ist geprägt von historischen Gebäuden und Industrieanlagen. Die Siedlung war Teil der Gemeinde Černovír und zeichnete sich durch einen starken industriellen Aufschwung aus. Heute ist der Bereich Teil der Stadt Olomuc und beherbergt ehemalige Produktionsstätten sowie landwirtschaftliche Einrichtungen. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Stadt und die nähere Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeindeteil in Tschechien, Katastralgemeinde in Tschechien
- Ort
- Olmütz
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