Hardthöhlen
Höhlensystem in Wuppertal
Die Hardthöhlen sind ein Großhöhlensystem im Wuppertaler Stadtgebiet, das sich unter den Hardt-Anlagen auf dem Hardtberg befindet. Sie umfassen mehrere Höhlen, die ursprünglich als Obere und Untere Hardthöhle bezeichnet wurden. Eine Verbindung zwischen ihnen wurde entdeckt und ausgebaut, wodurch eine Befahrung möglich ist. Zudem wurde die Unterste Hardthöhle identifiziert, die die Höhlen bis ins Grundwasser verlängert. Das System ist 4037 Meter lang und 62 Meter tief, wodurch es zu den drittlängsten Höhlen im Westsauerland und Bergischen Land sowie auf Platz 20 in Deutschland gehört. Die Hardthöhlen sind geologisch in Kalkstein eingebettet, der in den Oberen Honsel-Schichten des Mitteldevons vorkommt. In einer der unteren Höhlen wurden Fossilien von Nautiloideen gefunden, was auf einstige marine Lebensbedingungen hinweist. Während des Zweiten Weltkrieges wurde ein Teil der Höhlen für einen Luftschutzbunker genutzt, doch nachdem Kinder sich im Höhlensystem verlaufen hatten, wurde der Zugang im 20. Jahrhundert verschlossen. Die Höhlen sind seit 1937 als Naturschutzgebiet geschützt, wodurch die artenreiche Höhlenfauna bewahrt bleibt. Der Arbeitskreis Kluterthöhle e. V. übernimmt die Betreuung der Höhlen. Die Höhlen sind nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, da sie als Schutzgebiet unter Schutz stehen. Die Höhlen sind Teil der Hardt-Anlagen, einem Park im Stadtgebiet Wuppertals, und liegen in der Nähe des Hardtbergs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Wuppertal
In der Nähe
- Bismarckturm201 m
- Tiefe Hardthöhle221 m
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- Botanischer Garten Wuppertal620 m
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- Wuppertaler Schwebebahn1.0 km
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