Rottenbuch

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Landkreis Weilheim-SchongauBezirk Landkreis Weilheim-Schongau

Rottenbuch

Gemeinde in Deutschland

Rottenbuch liegt im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und gehört zur Region Bayerisches Oberland. Die Gemeinde besteht aus 24 Gemeindeteilen, darunter die Gemarkungen Rottenbuch und Schönberg. Sie ist umgeben von flachen Tälern und Hügeln, die zum Teil von Wäldern und landwirtschaftlichen Flächen geprägt sind. Der Ort ist mit mehreren Dörfern und Siedlungen verbunden und liegt im Schutzgebiet der Ammersee-Region. Der Name Rottenbuch stammt von einer Buchenrodung, da die Anfänge des Ortes und des Klosters auf eine Rodung zurückgehen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 1073, als Herzog Welf IV. dem Kloster Rottenbuch Ländereien schenkte. Der Ort war Teil der Hofmark des Klosters und wurde im Zuge der Verwaltungsreformen im 19. Jahrhundert in eine politische Gemeinde umgewandelt. Die Gemeinde wurde 1978 durch die Eingemeindung von Schönberg erweitert. Die Gemeinde ist bekannt für das Kloster Rottenbuch, das 1073 gegründet und 1803 säkularisiert wurde. Die Klosterkirche Mariä Geburt, neu errichtet im 15. Jahrhundert, beherbergt kunstvolle Arbeiten im Rokoko- und Barockstil. Die Orgel der Kirche wurde mehrfach erneuert und ist heute ein Highlight. Zudem gibt es eine Vielzahl von kulturellen Einrichtungen, darunter Schulen und ein Kindergarten. Der Kaltblut-Fohlenmarkt, der seit 1558 jährlich stattfindet, ist eine weitere Besonderheit der Gemeinde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Weilheim-Schongau
Seehöhe
763 m
Quellen:Rottenbuch (CC0-1.0)

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