Abschnittsbefestigung Kottingwörth
archäologische Stätte in Deutschland
Die Abschnittsbefestigung Kottingwörth ist eine vor- und frühgeschichtliche Befestigungsanlage auf einem 470 m ü. NN hohen Bergsporn im Tal der Altmühl. Sie liegt in der Gemeinde Beilngries im oberbayerischen Raum und ist etwa 800 Meter südsüdwestlich der ehemaligen Wehrkirche Sankt Vitus in Kottingwörth. Die Anlage war vermutlich Teil einer wichtigen Altstraße, die zwischen Neumarkt in der Oberpfalz und Landshut verlief. Sie lag in der Nähe dieser Verkehrsverbindung und diente der Überwachung. Die Befestigung besteht aus mehreren Wällen und Gräben. Ein 90 Meter langer Abschnittswall trennt die Anlage von der angrenzenden Hochfläche und ist von einem Graben vorgelagert. Zudem gibt es zwei weitere Wälle, die die Anlage riegeln. Der dritte Wall ist 65 Meter lang und umschließt ein 95 Meter langes Kernwerk. Die Anlage ist als Bodendenkmal geschützt und trägt die Nummer D-1-6935-0014. Die Anlage liegt auf einer Bergzunge, die in das Tal der Altmühl ragt. Die Wälle und Gräben sind Teil der Befestigung, die durch das steile Gelände abgesichert ist. Die Stelle ist Teil des Bodendenkmalregisters und wurde in der Literatur von Ingrid Burger-Segl beschrieben. Die Umgebung umfasst das Tal der Altmühl und die Hochfläche, die durch die Befestigung abgegrenzt wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Beilngries
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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