Schloss Satzdorf
abgegangene Schloss in dem gleichnamigen Ortsteil der Oberpfälzer Gemeinde Runding im Landkreis Cham von Bayern
Das abgegangene Schloss Satzdorf lag im Ortsteil Satzdorf der Gemeinde Runding im Landkreis Cham in Bayern. Es war eine Niederungsburg inmitten einer Aue zwischen der Chamb und dem Regen. Die Anlage ist als Bodendenkmal im Bayernatlas registriert und wird als archäologische Befunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit bezeichnet. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. 1261 wurde ein Heinrich von Seitydorf erstmals erwähnt, und ab 1375 sind die Gebrüder Sighart, Konrad und Hans von Satzdorf belegt. Der Besitz wechselte mehrfach, unter anderem 1413 an die Perkheimer. 1488 wurde Satzdorf erstmals als Hofmark bezeichnet. 1817 übernahm der Landwirt W. Vogel die Anlage, die 1875 durch einen Neubau wiederhergestellt wurde. Heute steht an der Stelle des Schlosses ein zweigeschossiger Wohnbau aus dem Jahr 1875. Er ist Teil eines landwirtschaftlichen Anwesens und steht auf den Grundmauern des alten Wirtschaftshofes. Die Anlage wird im Rahmen archäologischer Forschung untersucht, und sie ist in der Datenbank „EBIDAT“ sowie in privaten Burgenkatalogen dokumentiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Runding
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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- Bodendenkmal in Runding, #D-3-6742-002696 m
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