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Inden
Gemeinde im Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen)
Inden ist eine Gemeinde im Kreis Düren in Nordrhein-Westfalen. Sie liegt im Übergang der Zülpicher zur Jülicher Börde und wurde durch den Braunkohletagebau stark geprägt. Die Gemeinde wurde 1972 gebildet, als mehrere Ortsteile eingemeindet wurden. Die Inde fließt durch Frenz und Lamersdorf und wurde 2005 umgeleitet, um den Tagebau zu umgehen. Der Tagebau Inden, betrieben von RWE Power AG, führte zu großem Abbaggern und zur Umsiedlung von Ortschaften wie Pier. Im Jahr 2005 wurde ein Konzept für einen Freizeitsee vorgestellt, der bis 2035 etwa so groß wie der Tegernsee werden könnte. Die Gemeinde besitzt heute ein Aussichtsturm auf der Goltsteinkuppe und einen Solarpark, der 2011 eingeweiht wurde. In Inden gibt es mehrere sehenswerte Orte wie die Pfarrkirchen St. Nikolaus Frenz und St. Cornelius Lamersdorf sowie das Gut Müllenark in Schophoven. Die Gemeinde verfügt über eine gute Verkehrsanbindung mit der Bundesautobahn 4 und Buslinien in alle Richtungen. Zudem gibt es Sportvereine und ein Museum in Lucherberg. Die Gemeinde hat auch eine historische Bahnstrecke, die heute nur noch im Güterverkehr genutzt wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Düren
- Seehöhe
- 106 m
In der Nähe
- Wehebach140 m
- Indemann734 m
- Ortsgeschichtliches Museum Inden1.2 km
- Archäologischer Fundplatz bei Luchem1.8 km
- Burg Frenz2.1 km
- Lucherberger See1.8 km
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