Speckbusch
archäologische Stätte in Deutschland
Der Speckbusch ist ein aus der Bronzezeit stammendes Hügelgrab auf der Ostseeinsel Rügen. Es liegt in Göhren, unmittelbar westlich der Dorfkirche, auf einer Moränenkuppe aus der Eiszeit. Der Grabhügel ist mit Steinen befestigt, hat eine Höhe von drei Metern und einen Durchmesser von 15 Metern. Er wird als Bodendenkmal geschützt und entstand um 1000 vor Christus. Der Speckbusch ist Teil der Sage um das Dorf Grotenhagen, das 1652 aufgegeben werden musste. Ein Brand durch den Nachbarn Philippshagen führte zur Flucht der Bevölkerung. Lebensmittel und Speck wurden auf einem Hügel abgelegt, der später den Namen Speckbusch erhielt. Die Sage spiegelt den sozialen Konflikt wider, der zur Vertreibung der Bewohner führte. Der Grabhügel selbst ist baumbestanden und liegt in der Nähe der Dorfkirche. Umgebung und Ausblick sind geprägt von der Landschaft der Insel Rügen. Die Sage verknüpft historische Ereignisse mit dem Namen des Hügels und zeigt die Bedeutung des Ortes in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Mecklenburg-Vorpommern
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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