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Burg Mauterndorf
Burg in Österreich
Die Burg Mauterndorf steht in Mauterndorf im Lungau, einem Teilgebiet des Landes Salzburg. Sie liegt auf einer Hochebene und war ursprünglich ein Verteidigungsanlage. Die heutige Höhenburg entstand auf der Stelle eines römischen Kastells, das bereits 326 n. Chr. existierte. Die Burg wurde erstmals 1253 urkundlich erwähnt, als der Bergfried errichtet wurde. Sie sicherte den wichtigen Übergang über den Radstädter Tauern. Die Burg ist für ihre historische Bedeutung und ihre kulturelle Ausstrahlung bekannt. Sie wurde im 15. Jahrhundert von Erzbischof Leonhard von Keutschach und Dompropst Burkhard von Weißpriach erweitert und diente als Administrationszentrum. 1894 erwarb Hermann Epenstein die Burg und rettete sie vor dem Verfall. 1910 wurde er in den Ritterstand erhoben. Die Burg blieb bis 1966 im Besitz der Göring-Familie, bis sie der Republik Österreich übertragen wurde. Seit 1968 gehört Mauterndorf dem Land Salzburg. In der Burg gibt es das Lungauer Landschaftsmuseum, das 1997 von Wernfried Gappmayer gegründet wurde, sowie einen Gastronomiebetrieb. Einige Räume wurden zur „Erlebnisburg“ umgebaut, in der das tägliche Leben des Mittelalters nachgestellt wird. Regelmäßig finden internationale wissenschaftliche Tagungen statt. Zudem wurde 2013 eine Sonnenterrasse für den Gastronomiebetrieb angelegt, da der Gastgarten im Innenhof oft zu kalt ist. Die Burg war zudem Drehort für den Film „Dornröschen“ aus der Reihe Märchenperlen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Museum
- Ort
- Mauterndorf
- Adresse
- Markt 27
- Erbaut
- 1253
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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