📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Rümligen
Schloss in Rümligen im Kanton Bern, Schweiz
Schloss Rümligen liegt in der Gemeinde Riggisberg im Kanton Bern, Schweiz. Es befindet sich auf einem Hang des Längenbergs über dem Gürbetal. Das Schloss, der Gutsbetrieb und der Park sind in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. Der älteste Teil des Gebäudes ist der Bergfried, der heute von einem Mansarddach bedeckt ist. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert als Sitz der Freiherren von Rümligen errichtet. Das Schloss hat eine reiche Geschichte, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreicht. 1684 erwarb Samuel Frisching das Gut und baute es ab 1710 in ein Barockschloss um. Sein Enkel Rudolf Emanuel Frisching übernahm die Herrschaft und heiratete 1727 Anna Margaretha von Wattenwyl. Nach dem Tod von Johann Rudolf von Frisching im Jahr 1838 fiel das Schloss an seine Tochter Alette Sophie Rosine von Frisching. 2020 wurde das Schloss an einen Schweizer Privatier verkauft, wodurch es weiterhin der Öffentlichkeit nicht zugänglich bleibt. Das Schloss Rümligen steht auf einem unregelmässigen Viereck mit einem nördlichen Turm aus dem Hochmittelalter. Der Bergfried wurde im Spätmittelalter mit einem Pultdach ausgestattet. 1650 begann die Barockisierung, und 1709 erhielt das Schloss sein heutiges Erscheinungsbild. Im Inneren wurde das Wohnhaus 1882 renoviert, wobei Oberflächen aus dem Mittelalter und Tapeten aus dem frühen 19. Jahrhundert erhalten blieben. Die Architektur und die Innenausstattung spiegeln die verschiedenen Epochen wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bauwerk, Schloss
- Ort
- Riggisberg
- Adresse
- Schulhausstrasse 20, 3128 Rümligen
- Erbaut
- 1076
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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