📷 Bild: Wikimedia Commons
Kloster Altzella
ehemalige Zisterzienserabtei in Sachsen
Das Kloster Altzella liegt westlich der Stadt Nossen an der Mündung des Pitzschebaches in die Freiberger Mulde. Es war ein bedeutendes Zisterzienserabtei im mitteldeutschen Raum und diente von 1190 bis 1381 als Erbbegräbnisstätte der Wettiner. Im frühen 13. Jahrhundert entstand hier möglicherweise das Sachsenspiegel, das bedeutendste deutsche Rechtsbuch des Mittelalters. Die Anlage wurde nach der Reformation aufgelöst und ist heute eine Mischung aus romantischem Park, Ruinen und renovierten Gebäuden. Das Kloster Altzella umfasst mehrere Bauten, darunter die romanische Stiftskirche mit Staffelchor und die Andreaskapelle als Begräbnisstätte der Wettiner. Die Ostflügel des Klosters enthalten Ruinen des Kapitelsaals und einer kleinen gotischen Kapelle. Das Sommerrefektorium mit zweischiffigem Untergeschoss und einschiffigem Saalgeschoss sowie das Konversenhaus, das als einzige vollständig erhaltene Hochbauwerk der Klausur gilt, sind weitere wichtige Räume. Die Anlage wird vom Schlossbetrieb verwaltet und dient kulturellen und religiösen Zwecken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Kloster, Abtei, Klosterruine
- Ort
- Nossen
- Erbaut
- 1101
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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