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Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas
Gedenkstätte im Berliner Tiergarten
Das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma Europas liegt im Großen Tiergarten von Berlin, südlich des Reichstags und nahe dem Brandenburger Tor. Es ist ein Teil der Gedenkstätten zur NS-Verbrechen und wird von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas betreut. Das Grundstück wurde 2001 als Standort festgelegt und vom Land Berlin zur Verfügung gestellt. Das Denkmal erinnert an den Völkermord an den Sinti und Roma, bei dem bis zu 500.000 Menschen starben. Es besteht aus einer Glaswand mit einer Chronologie der Verfolgung, einem kreisrunden Wasserbecken mit einer Stele und einer Blume, sowie einem Band aus Steinplatten mit Namen von Konzentrationslagern. Die Installation wurde von Dani Karavan entworfen und umfasst auch ein Gedicht und eine Melodie. Besucher können die Geschichte der Verfolgung und Vernichtung der Sinti und Roma nachlesen, die auf den Glasplatten dokumentiert sind. Das Wasserbecken symbolisiert Tränen, die Stele erinnert an die Kleidung der KZ-Häftlinge, und die Blume steht für Leben, Trauer und Erinnerung. Umgebung und Ausblick sind geprägt von der Lage im Berliner Stadtzentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen, Skulptur, Gedenkstätte
- Ort
- Bezirk Mitte
- Erbaut
- 2012
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