📷 Bild: Wikimedia Commons
Tritonen- und Najadenbrunnen
4 Brunnen auf dem Maria-Theresien-Platz im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt (20143)
Auf dem Maria-Theresien-Platz in Wien, zwischen den Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museen, stehen vier Tritonen- und Najadenbrunnen. Sie sind Teil des Maria-Theresien-Platzes, der 1888 als Bestandteil des Kaiserforums eröffnet wurde. Die Brunnen wurden zwischen 1887 und 1890 errichtet und 1894 enthüllt. Sie bilden die Zentren der vier Rasenflächen und sind mit kreisrunden Becken und Marmorfiguren ausgestattet. Die Brunnen wurden von Anton Schmidgruber, Hugo Haerdtl und Edmund Paul Andreas Hofmann von Aspernburg geschaffen. Sie zeigen Najaden und Tritonen sowie diagonale Wasserspeier. Hofmann von Aspernburg gestaltete den Brunnen an der Museumstraße, während Schmidgruber die Figuren am Burgring räumlich zerteilte und mit Einzelmotiven anreicherte. Haerdtl gab seinen Figuren eine leichte erotische Färbung. Die Brunnen sind Teil des Weltkulturerbes Historisches Zentrum von Wien und bilden ein zentrales Element des Maria-Theresien-Platzes. Sie sind umgeben von Rasenflächen und Hauptverbindungswege, die den Platz strukturieren. Die Figuren sind auf stilisierten Felsformationen aus Konglomeratgestein aufgestellt und bilden ein harmonisches Ensemble.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Zierbrunnen
- Ort
- Wien
- Adresse
- Museumsplatz
- Erbaut
- 1887
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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