📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Marienwerder
Burg in Polen
Die Burg Marienwerder war eine Ordensburg des Deutschen Ordens in der ehemals westpreußischen Stadt Marienwerder, heute Kwidzyn. Sie stand am Berghang und diente als Burg, Dom und Bischofsresidenz. Der Glockenturm erreichte eine Höhe von 54 Meter und war zugleich Bergfried. Ein weiterer Turm, der als Brunnenturm fungierte, war über eine kleine gemauerte Brücke mit der Burg verbunden. Die Burg wurde 1234 vom Deutschen Orden erobert und ab 1344 als befestigter Bischofssitz ausgebaut. Nach der Reformation war sie Sitz der evangelischen Bischöfe von Pomesanien. Nach dem Ersten Weltkrieg kam die Anlage zu Ostpreußen, danach im Zweiten Weltkrieg zu Polen. Die Burganlage umfasste mehrere Türme und Brücken. Der Dansker diente als Wehrturm und Toilette, während der Brunnenturm über eine Brücke mit der Burg verbunden war. Die Lage am Berghang bot Ausblicke auf die Umgebung und vermittelte einen Eindruck der historischen Bedeutung der Burg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Ordensburg
- Ort
- Kwidzyn
- Erbaut
- 1400
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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