📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Brunsrode
Burg in Groß Brunsrode
Die Burg Brunsrode war eine Wasserburg in Groß Brunsrode, einem Ort im Landkreis Helmstedt in Niedersachsen. Sie stand am Rande eines Teichs und wurde umgeben von einem wasserführenden Burggraben. Die Anlage war im 17. Jahrhundert ein markantes Bauwerk mit einem Burgturm und einem polygonalen Treppenturm. Die Reste der Burg sind heute nicht mehr vorhanden, aber 1,3 Meter starke Grundmauern und ein Teich mit einem Durchmesser von 30 Metern deuten auf den ursprünglichen Standort hin. Die Burg war eine Landesburg der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und wurde mehrfach verpfändet und als Abfindung vergeben. Sie wurde 1381 zerstört, aber bald darauf wieder instand gesetzt. Im 16. Jahrhundert wurde sie durch die Familie von Adrum als Alterssitz neu errichtet. 1780 wurde der Burggraben zugeschüttet, und der Burgturm wurde abgebrochen. Im 19. Jahrhundert wurde das Herrenhaus mehrfach umgebaut, und 1989 wurde der Gutshof an einen Landwirt verkauft. Die heutige Anlage besteht aus dem Gutshaus, das aus der alten Burganlage entstand. Es umfasst ein hoher Fachwerkbau mit Treppenturm, der im 17. Jahrhundert beschrieben wurde. Die Umgebung umfasst einen Teich und die Reste des Burggrabens. Der Gutsgrund besitzt eine historische Verbindung zu verschiedenen Adelsfamilien, die bis ins 20. Jahrhundert das Anwesen führten. Die Burgstelle war bis ins 19. Jahrhundert als Gutshof in Nutzung.
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