Burgruine Rottenburg

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Burgruine Rottenburg

Burg in Österreich

Die Burgruine Rottenburg ist eine Höhenburg auf einer felsigen Waldkuppe in der Gemeinde Buch in Tirol. Sie war einstmals Stammsitz der Ministerialen von Rottenburg und wurde 1149首次 erwähnt. Die Anlage stand bis 1411 in Familienbesitz, bis der letzte Graf Heinrich VI. durch eine Fehde und die Zerstörung der Burg aus dem Besitz verdrängt wurde. Die Burg wurde später mehrfach übergeben und schließlich im 16. Jahrhundert in den Besitz verschiedener Adelsfamilien übergegangen. Die Rottenburg war bis 1594 Gerichtssitz, was den Beginn ihres Verfalls markierte. Die Burg wurde 1596 an Markgraf Karl N. Burgau vergeben und später an verschiedene andere Adelsfamilien weitergegeben. Im 19. Jahrhundert gelangte sie schließlich an die bischöfliche Mensa Brixen. Die Anlage wurde im 16. Jahrhundert von Herzog Sigmund erneuert, wobei ältere Mauerteile wiederverwendet wurden. Die Ruine umfasst einen rechteckigen Hauptbau auf der Kuppenspitze sowie eine Vorburg aus dem 13. Jahrhundert mit Schalentürmen. Der letzte Schalenturm wurde im 20. Jahrhundert abgetragen. In der Ruine wurde 1956–1957 eine Kapelle zur Ehre der heiligen Notburga errichtet, die 1957 fertiggestellt wurde. Die Kapelle beherbergt ein Fresko und ein Kruzifix, die von verschiedenen Künstlern geschaffen wurden. Die Ruine liegt in der Nähe der Gemeinde Buch und ist von Wald umgeben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burgruine
Ort
Buch in Tirol
Erbaut
1149
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Burgruine Rottenburg (CC0-1.0)

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