Kapuzinerinnenkloster Bonn
Kloster in Deutschland
Das Kapuzinerinnenkloster Bonn war ein Kloster der Kapuzinertertiarinnen, das von 1629 bis 1802 bestand und zum Erzbistum Köln gehörte. Es wurde im Zuge der Gegenreformation durch den Kölner Erzbischof Ferdinand von Bayern gegründet. Die Schwestern zogen 1629 in ein aufgegebenes Haus an der Bonner Wenzelgasse und gründeten schrittweise neue Anlagen, darunter ein Gebäude an der Kölnstraße, das 1646 fertiggestellt wurde. Die Patronin des Klosters war die Heilige Anna. Das Kloster war mit einer Kirche und einem Friedhof ausgestattet, die 1647 geweiht wurden. Die Einkünfte stammten aus Schuldverschreibungen, Zöllen und dem Domkapitel. Im Jahr 1798 bestand der Konvent aus 13 Chorschwestern und vier Laienschwestern. 1802 wurde das Kloster säkularisiert, die Anlage verkauft und später abgebrochen. Die Klosteranlage umfasste ein Gebäude an der Kölnstraße, eine Kirche und einen Friedhof. Die Schwestern lebten in enger Verbindung mit der Stadt Bonn und kamen oft aus bürgerlichen Familien. Die Anlage war Teil der städtischen Infrastruktur und hatte eine religiöse sowie wirtschaftliche Funktion. Die Lage in der Stadt Bonn ermöglichte eine Verbindung zur Bevölkerung und zur regionalen Wirtschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Bonn
- Erbaut
- 1629
In der Nähe
- Beethoven-Haus99 m
- Augustinerchorfrauenstift Welschnonnenkloster, Bonn162 m
- Jesuitenniederlassung Bonn169 m
- Namen-Jesu-Kirche173 m
- St. Remigius219 m
- Minoritenkloster St. Remigius, Bonn224 m
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