château de Saint-Lô
Das Château de Saint-Lô war ein Burgfried in Saint-Lô, einem Ort in der Normandie, Frankreich. Es wurde erstmals im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen errichtet, um den Vormarsch der Wikinger abzuhalten. Im 11. Jahrhundert baute der Bischof von Coustances, Robert I. oder Geoffrey de Montbray, eine Steinburg. Die Burg war mehrfach im Verlauf des Hundertjährigen Krieges zwischen englischen und französischen Truppen umkämpft. Die Burg spielte eine zentrale Rolle in mehreren Schlachten. Sie fiel 1141 an den Grafen von Anjou, Geoffroy Plantagenet, und wurde 1204 von der französischen Krone wiedererobert. 1346 wurde sie von König Eduard III. erobert, 1378 wieder zurückgewonnen, 1418 erneut verloren und 1449 erneut von den Franzosen zurückerobert. 1467 hielt sie erfolgreich einen Angriff des Herzogs von Bretagne ab. Die Burg war ein strategischer Punkt in der Normandie und stand mehrfach im Mittelpunkt militärischer Auseinandersetzungen. Die Geschichte der Burg ist eng mit den Kriegen zwischen England und Frankreich verbunden. Die Räume und Wege der Burg sind heute Teil der Stadtgeschichte und der Region. Ausblick und Umgebung sind geprägt von der historischen Bedeutung und der Lage in der Normandie.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Saint-Lô
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