Plankenberk

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Plankenberk

Plankenberk ist ein zerstörter Burgstall, dessen verbliebene Reste im Okres Svitavy liegen, oberhalb des Nectavským údolí. Der Burgstall wurde im 14. Jahrhundert von dem mährischen Markgrafen Jan Jindřich gegründet und später von seinem Sohn Prokop Lucemburský weitergeführt. Er wurde 1386 an Ješku Puškovi z Kunštátu verliehen, der jedoch in den mährischen Markgrafenkriegen auf die Seite Jošta wechselte. Die Burg blieb bis ins 15. Jahrhundert ein Streitpunkt zwischen verschiedenen Adelsfamilien. Die Burg wurde 1421 von den Husaren besetzt, die hier eine Basis hatten. 1437 verkaufte die Tochter von Erhart, Žofie, die Ruine an die Vladyky z Drahanovic. Der königliche Heerführer Václav Šatný z Ještěda renovierte die Zerstörung, doch während der böhmisch-ungarischen Kriege wurde die Burg vollständig verbrannt und zerstört. Die Geschichte der Burg ist eng mit den mährischen Kriegen und den Konflikten zwischen verschiedenen Adelsfamilien verbunden. Die Ruine von Plankenberk bietet einen Blick auf die historische Landschaft und die Spuren der mährischen Kriege. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von den Tälern und Hügeln der Region. Die Ruine selbst ist ein Zeugnis der militärischen und politischen Ereignisse, die die Region in der Zeit um das 15. Jahrhundert prägten. Die Lage der Burg im Tal ermöglichte sowohl Verteidigung als auch strategische Ausgangspunkte für militärische Aktionen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Burgruine
Erbaut
1361
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Tschechien

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