Schloss Montreuil-Bellay

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Schloss Montreuil-Bellay

Schloss in Frankreich

Das Schloss Montreuil-Bellay liegt in der Stadt Montreuil-Bellay am Fluss Thouet im Département Maine-et-Loire. Es steht auf einem Bergrücken, der schon von den Römern als strategisch günstig erachtet wurde. Die Anlage hat ihre Wurzeln im 11. Jahrhundert, als Graf Fulco Nerra eine Burg errichtete, die später an den Vasallen Giraud Berlay ging. Die Familie Bellay behielt den Besitz bis in das 13. Jahrhundert, als Agnes die letzte Tochter heiratete. Die Renaissance prägte das Schloss ab dem 15. Jahrhundert, als die Familie d’Harcourt die Anlage umbaute. Das Neue Schloss wurde mit einem repräsentativen Treppenturm errichtet, der das Flusstal beherrscht. Die Stiftskirche und Badestuben mit dem Wappen von Harcourt sind Teil der Renaissance-Ära. Zudem entstand eine Kleine Burg durch die Vergrößerung des Alten Schlosses. Die Anlage erlebte in der Neuzeit verschiedene Besitzerwechsel und wurde während der Französischen Revolution als Gefängnis genutzt. 1860 begann die Restauration durch Niveleaus Tochter, die die Räume erneuerte. Die heutigen Eigentümer sind Nachkommen der Familie, die das Schloss seit dem 19. Jahrhundert besitzt. Die Anlage umfasst mehrere Räume, Türme und einen Eingangsbau, die die Geschichte der Burg widerspiegeln.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Montreuil-Bellay
Erbaut
1200
Baustil
Mittelalterliche Architektur
Denkmalstatus
klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich

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