ZeelandNordbrabant

Colijnsplaat

Colijnsplaat liegt auf der Insel Noord-Beveland in der niederländischen Provinz Zeeland, an der Oosterschelde. Der Ort ist von der Küste und dem Deich umgeben und verfügt über eine breite Hauptstraße, die lotrecht zum Deich verläuft. Die Ortschaft ist von Nachbarorten wie Zierikzee und Goes umschlossen und hat eine relativ niedrige Lage, die bei Hochwasser gefährdet sein kann. Die Bevölkerung lebt vor allem von der Fischerei und dem Tourismus, wobei die Einwohnerzahl im Artikel nicht genannt wird. Colijnsplaat wurde 1598 gegründet, nach der Eindeichung des Oud-Noord-Beveland-Polders. Der Name stammt von der „schor“ Colinplate, die erstmals 1489 erwähnt wurde. Der Ort wurde als Voorstraat-Dorf geplant, mit einer breiten Hauptstraße und angrenzenden Baugrundstücken. 1599 wurde ein Hafen gebaut, der den Handel mit landwirtschaftlichen Produkten und den Fährverkehr nach Zierikzee ermöglichte. Nach dem Bau der Zeeland-Brücke wurde der Fährverkehr eingestellt. Colijnsplaat ist bekannt für das Wunder von 1953, als ein Frachter vor dem Sieltor auf Grund lief und die Deiche vor der Überflutung bewahrte. Das Dorf hat ein Mahnmal zum Gedenken an dieses Ereignis. Die Ortschaft hat zwei Kirchengemeinden, einen Fischmarkt und einen Jachthafen, der sich zu einer Marina mit über 550 Liegeplätzen entwickelte. Zudem gibt es einen Nahalennia-Tempel, der auf römischen Funden basiert. Die Ortschaft ist als beschermd dorpsgezicht ausgewiesen und verfügt über zwei Windmühlen und eine Saalkirche.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

Einwohner
1.563
Seehöhe
2 m
Bezirk
Zeeland

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