Burg Lichtenstein (Osterode am Harz)

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Burg Lichtenstein (Osterode am Harz)

Burgruine in Deutschland

Die Burg Lichtenstein ist eine Burgruine im Osteroder Ortsteil Dorste, Niedersachsen. Sie liegt auf einem 260,9 m ü. NN hohen Bergkamm westlich des Harzes. Die Anlage besteht aus einem kreisrunden Burghügel, einem Ringgraben und einem vorgelagerten Wall. Von den ursprünglichen Befestigungen bleibt nur ein Mauerrest aus Gipssteinen an der Nordseite übrig, der 9 m lang und 4,5 m hoch ist. Die Burg wurde früher auch Silberburg genannt wegen ihrer hellen Mauern. Die Burg wurde erstmals 1404 erwähnt und stand im Besitz der Herzöge von Grubenhagen. Sie war mehrfach verpfändet, unter anderem an Ritter wie Herwig von Utze und Ludolf von der Linde. Im 16. Jahrhundert wurde sie schließlich als Forstgebiet genannt, was darauf hindeutet, dass die Burg nicht mehr existierte. Während des Dreißigjährigen Krieges diente die Ruine als Unterschlupf für Räuber. Besucher können die Ruine auf dem Burghügel erkunden und die umliegende Landschaft genießen. Die Anlage liegt zwischen Förste, Osterode, Ührde und Dorste. Die Lichtensteinhöhle, eine unterirdische Höhle unterhalb der Burg, wurde 1972 entdeckt. Die Ruine bietet einen Eindruck von der Geschichte und Architektur der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Dorste

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